Erinnerst du dich an den Moment, als früher im Sportunterricht Teams gewählt wurden?
Warst du eine der Ersten, deren Name zu hören war?
Oder warst du ganz am Schluss?
Wie war das für dich?
Ich denke, wenn du zu den Letzten gehört hast, war es nicht schön.
Überhaupt nicht.
Du wusstest: Ich bin nicht gut genug.
Sportunterricht wiederholt sich Woche für Woche.
So wie viele andere Dinge im Leben.
Wir leben viele Routinen. Kinder ganz besonders.
Routinen können sehr hilfreich sein.
Sie geben Struktur, Kontrolle und Sicherheit.
Doch wenn in der Routine immer wieder Ablehnung erlebt wird, verfestigt sich etwas.
Aus einer Erfahrung
(„Das tut weh. Ich wurde als Letztes gewählt.“)
entsteht ein Gefühl:
Ich bin nicht gut genug.
Aus dem Gefühl entsteht Traurigkeit.
Und irgendwann ein Muster, das sich generalisiert. Das in vielen Situationen wirkt.
Unbewusst wirkt es in deinem Kind. Es glaubt nicht an sich.
Du hast nicht auf jede Situation Einfluss.
Aber:
Ein achtsamer Umgang mit deinem Kind hilft.
Achtsam heißt, Worte bewusst zu wählen.
Dein Kind zu stärken.
Nicht mit ständigem Lob, sondern mit…
…echter Verbindung.
Mit Sätzen wie:
„Ich sehe dich.“
„Ich merke, dass dich das traurig gemacht hat.“
„Du bist richtig, so wie du bist.“
Es geht nicht darum, deinem Kind einzureden, dass es überall das Beste ist.
Sondern darum, dass es spürt:
👉 Ich habe einen Wert – unabhängig davon, ob ich gewählt werde oder nicht.
Denn genau das ist der Punkt, an dem sich etwas verändert:
Wenn dein Kind nicht mehr aus dem Außen lernt, wer es ist –
sondern aus der Verbindung zu sich selbst.
Und diese Verbindung entsteht durch dich. 💛
Wenn du dein Kind auf einer tieferen Ebene stärken möchtest,
schau dir meine Impulse & Angebote an – ich begleite dich dabei.




